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Unsere Neuigkeiten

KMT akquiriert die ANTRO Engineering GmbH

Die auf Pharmaprodukte spezialisierte ANTRO Engineering wurde zu 100% in die KMT GmbH integriert. Das Unternehmen ist seit 1869 erfolgreich im Bereich Armaturen und Apparatebau tätig.

Die KMT GmbH, Anbieter von innovativen Entwicklungen aus Kunststoff und Metall, erweitert dadurch sein Kundenportfolio in Richtung Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Die Firma ANTRO Engineering ging aus der 1869 gegründeten JOSEF AUGUSTIN Gesellschaft hervor. Ursprünglich produzierte das Unternehmen Binderhilfs- und Schneidewerkzeuge sowie Fasstürverschlüsse. Der Unternehmenssitz wurde 1990 vom Standort Wien, Wimmergasse 24 ins niederösterreichische Guntramsdorf verlegt.

Das Unternehmen produzierte technisch hochwertige Spezialrührapparate, Filtersysteme aller Art, Armaturen, Spezialbehälter sowie Spezialventile, Schieber und Reduzierungen.

Als Material wird bester rostfreier Stahl oder säurebeständiger Edelstahl eingesetzt. Anwendung finden die Produkte in hygienischen Installationen wie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie als auch in der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

KMT konnte neben den Mitarbeitern auch den ehemaligen Geschäftsführer, Herrn Ing. Robert Antos als Projektmanager gewinnen. Es wurde dadurch sichergestellt, dass der bestehende Kundenstamm weiterhin mit hoher Qualität betreut wird und Ersatzteile sowie Engineering in gewohnter Weise angeboten werden und kurzfristig verfügbar sind.

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KMT erhält PATENT für ein neu entwickeltes Kunststoffspritzverfahren

Mit der Patentnummer 512819 hat der Präsident des österreichischen Patentamts, Herr Dr. Friedrich Rödler, der Kunststoff-/ Metalltechnik GmbH das hoheitlich erteilte gewerbliche Schutzrecht für das Herstellungsverfahren MOFFO (Moulding Free Floating Outserts) erteilt.

Beim MOFFO Verfahren wird eine gewünschte Baugruppe in nur einem Arbeitsprozess sowie nur einer Spritzform hergestellt. Das Blech wird wie beim In-/Outsert Verfahren in die Spritzform eingebracht. Es wird jedoch nicht wie beim In-/Outsert direkt an der Spritzformfläche fixiert, sondern mittels Haltestifte „frei schwebend“ im Hohlraum der Spritzform positioniert. Die Haltestifte verankern den Blechteil beim Eingießen des flüssigen Kunststoffs in der gewünschten Lage. Es kann somit die Position des Blechteiles in der Baugruppe genau definiert werden.

Ist der flüssige Kunststoff in die Spritzform eingebracht, wird der Abkühlprozess eingeleitet. Dieser kann mittels Temperaturfühler überwacht werden.

Ist der Abkühlprozess soweit fortgeschritten, dass der eingebrachte Kunststoff plastischen Zustand erreicht, werden die Haltestifte zurückgezogen.

Gleichzeitig mit dem Zurückfahren der Haltestifte wird an der Spritzgussmaschine ein Nachdruckprogramm gestartet. Dieses bewirkt, dass der bereits in der Form befindliche plastische Kunststoff mit einem kontrollierten Druck beaufschlagt wird. Durch den beaufschlagten Nachdruck werden die entstanden Löcher, die durch das Rückziehen der Haltestifte entstehen, verschlossen. Die Verschmelzungsflächen werden ähnlich wie beim Aufspritzen eines Deckels im konventionellen In-/Outsert Verfahren sein.

Sind die Haltestiftpositionen optimal verschmolzen und ausgehärtet, kann der Teil entformt werden.

Durch die Reduktion von Verarbeitungsstufen schaffen wir für uns, als einen Anbieter von Outsertteilen bzw. für die Lizenzerwerber, einen Kostenvorteil.

Vorteile:

Das MOFFO-Konzept „eine Form + eine Prozessstufe weniger“ kann zu einer 30-50%igen Zykluszeitersparnis (geringere Durchlaufzeit) führen. Dies ist von der Architektur des produzierten Moduls abhängig.

Mit dem MOFFO-Verfahren wird der Energieverbrauch reduziert.

Darüber hinaus benötigt das MOFFO-Verfahren nur eine Spritzform. Dies führt zu einer Kostenersparnis.

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KMT setzt auf umweltfreundliche Energie

Ein Biomasseheizwerk inkl. Mikronetzwerk sorgt für ein sinnvolles ökologisch wertvolles energiesparendes Heizsystem für unseren wachsenden Produktionsbetrieb.

Ein zentrales Heizwerk, bestehend aus einem Lagerraum für Hackschnitzel sowie einem Heizraum und Technikraum, versorgt über ein Mikronetzwerk zwei im Eigentum befindliche Liegenschaften mit Wärmeenergie. Die Liegenschaften bergen einerseits einen Bürotrakt, Qualitätssicherung, Versand, Lager und den Fertigungsbereich.

Das Heizwerk ist mit einem Kessel mit einem Leistungsumfang von 300 kW sowie zugehöriger Technik ausgestattet.

Der Lagerraum umfasst die jährlich benötigte Menge an Waldhackgut, welches unmittelbar (weniger als 30 km) aus unserer Region stammt.

Da es in der Region Usus ist einmal pro Jahr das Waldhackgut herzustellen, war es notwendig den Lagerraum für diese Menge zu dimensionieren. Darüber hinaus bietet diese Bevorratung eine Sicherstellung der Versorgung. 

Sowohl das Heizhaus mit Lagerraum, Kessel- und Technikraum wie auch sämtliche Kessel-Fernwärmeleitungen (Wärme Netzwerk) wurden NEU errichtet. In diesem Zuge wurden diverse Schächte am Grundstück ausgehoben um die notwendige Trassenführung zu gewährleisten.

Highlights der nachhaltigen Erneuerungen:

  • Errichtung von einem Heizwerk mit Lagerraum, Kessel und
         Technikraum (Kesselleistung 300 kW)
  • Neuerrichtung von Kessel-Fernwärmeleitungen sowie
         Wärmenetzwerk
  • 100% Waldhackgut aus der Region (< 30 km)
  • parallele Umsetzung einer weiteren ökologischen Maßnahme 
         (LED-Systeme)
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